Mari
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Mari (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, n
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | (das) Mari | —
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| Genitiv | (des Mari) (des Maris) Maris |
—
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| Dativ | (dem) Mari | —
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| Akkusativ | (das) Mari | —
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Worttrennung:
- Ma·ri, kein Plural
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] vom gleichnamigen Volk in Russland gesprochene Sprache
Abkürzungen:
Synonyme:
- [1] Tscheremissisch
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Mari wird in einem angepassten kyrillischen Alphabet geschrieben.
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] vom gleichnamigen Volk in Russland gesprochene Sprache
- [1] Wikipedia-Artikel „Mari (Sprache)“
Substantiv, n, Toponym
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | (das) Mari | — |
| Genitiv | (des Mari) (des Maris) Maris |
— |
| Dativ | (dem) Mari | — |
| Akkusativ | (das) Mari | — |
Anmerkung zum Artikelgebrauch:
- Der Artikel wird gebraucht, wenn „Mari“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.
Worttrennung:
- Ma·ri, kein Plural
Aussprache:
- IPA: […]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] mesopotamischer Stadtstaat im heutigen Syrien
Beispiele:
- [1] „In den folgenden Jahren gelang es ihm, das gesamte nördliche Zweistromland bis hinüber zum Euphrat, einschließlich der Stadt Mari, unter seine Kontrolle zu bringen.“[1]
- [1] „Der Name des Anum-chirbe, dessen Herrschaftsgebiet im südostanatolischen Raum lag, taucht sogar in den Texten aus Mari auf, einem wichtigen, am mittleren Euphrat gelegenen Zentrum der altbabylonischen Zeit.“[2]
- [1] „Vom Sohn des Letztgenannten, Mesanepada, wurde im nordostsyrischen Mari eine Lapislazuli-Perle mit einer Inschrift gefunden, in der er ‹König von Ur› und sein Vater ‹König von Kisch› genannt wird.“[3]
- [1] „Selbst im nordsyrischen Reich von Mari wird Enlil als Begründer des Königtums angerufen.“[4]
Übersetzungen
[Bearbeiten]- [1] Wikipedia-Artikel „Mari (Stadt)“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Mari“
Quellen:
- ↑ Eva Cancik-Kirschbaum: Die Assyrer. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. C.H.Beck, München 2003, ISBN 978-3-406-50828-8, Seite 37.
- ↑ Jörg Klinger: Die Hethiter. C.H.Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-53625-0, Seite 35.
- ↑ Gebhard J. Selz: Sumerer und Akkader. Geschichte, Gesellschaft, Kultur. C.H.Beck, München 2022, ISBN 978-3-406-78427-9, Seite 47.
- ↑ Brigitte Groneberg: Die Götter des Zweistromlandes. Kulte, Mythen, Epen. Artemis und Winkler, Düsseldorf/Zürich 2004, ISBN 978-3-7608-2306-5, Seite 60.
